Lieblingsvideos 2016

Platz 1
Oh, oh, da hat Coldplay sich also wieder so richtig ins Zeug gelegt, um den Erfolg des Jahres 2014 wiederholen und erneut Platz 1 der Lieblingsvideokategorie belegen zu können. Geht die britische Band also den Weg der US-Combo OK Go, die ihren Schwerpunkt einfach auf das Produzieren von möglichst spektakulären Clips verlagert hat, um die Langweiligkeit der eigenen Musik dahinter fast gänzlich zum Verschwinden zu bringen? Jedenfalls haben Chris Martin und seine Kollegen die israelischen Regisseure Vania Heymann und Gal Muggia engagiert, damit die für den 0815-Song Up & Up einen audiovisuellen Kracher basteln, was den beiden auch wirklich gelungen ist. Die Erde steht in dem Video auf dem Kopf, die Schwerkraft ist außer Kraft gesetzt, die Größenverhältnisse sind durcheinandergeraten und die Grenzen zwischen den Elementen scheinen aufgehoben. So entstehen eindrucksvolle Bilder mit einem Schuss dadaistischer Poesie, wenn zum Beispiel Fallschirmspringer aus dem geöffneten Innenraum einer Transportmaschine stürmen und sich in einen Teller mit Nudeln stürzen. Das Video ist also großes Kino, das einen darüber hinwegsehen lässt, dass Coldplay musikalisch nicht die Welt bewegt.

Coldplay muss sich die Spitzenposition dieser Kategorie allerdings ja auch teilen: zum Beispiel mit der Berliner Musikerin Christiane Rösinger. Das Video zu ihrem Song Eigentumswohnung konnte schon im eareyeam-Adventskalender 2016 bewundert werden, zwei LeserInnen, die beide zur Miete wohnen, fanden, dass es auch in den LeserInnen-Poll gehört. Sophie Hein und Lucian Busse haben den Clip gedreht, in dem eine Meute Wohnungssuchender die Gemächer einer von der Schauspielerin Eva Löbau dargestellten Frau okkupiert. Das heimgesuchte Objekt scheint vor seiner Umwandlung in Eigentum zu stehen, die Tage der Frau in dieser vergleichsweise geräumigen und günstigen Wohnung sind wohl gezählt. Die Menschenmenge gruppiert sich in der Küche, im Klavierzimmer und auf dem Balkon zu einem Chor, der das von Rösinger in den Refrain gegossene Rechtfertigungsmantra der durch Erbschaft zum Immobilienkauf Gezwungenen wieder und wieder anstimmt. Auf charmante Low-Budget-Weise wird hier also das langsame Ende der Berliner Post-Mauerfall-Bohème in Szene gesetzt.

Prince kam ja weiter oben schon vor. Der andere große Showbiz-Tote des Jahres 2016 darf hier aber natürlich auch nicht fehlen und hat in der Video-Sparte gleich Platz 1 belegt: Der Lazarus-Clip kann als so etwas wie der audiovisuelle Abschiedsgruß von David Bowie gelten, gedreht hat ihn Johan Renck, laut dem Bowie erst während der Dreharbeiten von der Unheilbarkeit seiner Krebserkrankung erfahren haben soll. In dem Video liegt der Musiker mit verbundenen Augen im Krankenbett, eine Kraft zieht seinen Körper immer wieder hoch. Zwischendurch sieht man ihn in all seiner Drahtigkeit am Schreibtisch sitzen, wie er verzweifelt Worte zu Papier zu bringen versucht. Am Ende verschwindet er hinter Schranktüren in der Dunkelheit. Rückblickend scheint es, als ob Bowie wollte, dass es genau diese Bilder sind, die seine Fans vor Augen haben sollen, wenn sie sich den Moment seines Todes imaginieren. Veröffentlicht wurde das Video drei Tage vor seinem tatsächlichen Ableben, eine Auferstehung à la Lazarus ist dem Schöpfer solch unfassbar schöner Titel wie Andy Warhol oder Sound and Vision leider nicht vergönnt gewesen.

Nennungen
In dieser Kategorie tanzt zum Auftakt Xenia Rubinos in einem recht ungewöhnlichen Lyric Video zu ihrem Song Mexican Chef. Der ist zugleich eine superfunky Tanznummer, dessen Gitarren-Hookline irgendwie verdammt an einen bestimmten Hit aus uralten Zeiten erinnert, und ein Arbeiterlied: Mag auf den Schildern über den Restauranteingängen der Stadt New York auch stehen, dass drinnen französisch, thailändisch oder italienisch gespeist werden kann – am Herd und am Spülbecken stehen doch meist Latinos und Latinas, die ohne Papiere unter harten Bedingungen und für wenig Geld schuften. Rubinos leiht diesen Unsichtbaren ihre Stimme, sie zählt sich, als Kind einer Puerto Ricanerin und eines Kubaners, das in Hartford, Conneticut, aufwuchs, aber nun schon seit einem Jahrzehnt im Big Apple lebt, selbst zu den „Braunen“. Die halten insgesamt die US-Gesellschaft am Laufen, macht der Text klar, und werden am Ende womöglich auch noch Trumps Mauer gegen Mexiko hochziehen. Im Clip zu Mexican Chef, einem Gemeinschaftswerk von Jim Larson und Xenia Rubinos, verschwindet Letztere fast hinter dem Nebel, der direkt aus den Küchen der Gastronomie ihrer Wahlheimat ins Bild zu wabern scheint. Aber die Schwaden sind natürlich in erster Linie dazu da, die Message besser zur Geltung zu bringen.

Im Jahr 2016 ist gefühlt die halbe Popwelt von uns gegangen. Einer fehlt nun besonders: the artist formerly known as The Artist Formerly Known As Prince. Deshalb greift er hier auf Wunsch eines Lesers noch einmal beherzt in die Saiten und gibt den Song She’s Always In My Hair aus dem Jahr 1985 zum Besten. Und zwar in der Show des Comedian, Schauspielers und Moderators Arsenio Hall, mit dem Prince gut befreudet war. Nach dem Tod des Musikers aus Minneapolis ging Arsenio Hall übrigens gerichtlich gegen Sinéad O‘Connor vor, die behauptet hatte, er habe die Medikamentenabhängigkeit von Prince befördert. Aber egal, wie druff Roger Nelson damals war, den Fernsehauftritt mit den Ladies seiner Begleitband 3rdeyegirl absolviert er äußerst souverän. Er wirkt fabelhaft alterslos, was seinen traurigen Tod im Fahrstuhl seines eigenen Paisley-Park-Imperiums umso unbegreiflicher macht. Und rührend, wie Prince das Saalpublikum dazu animiert, auch diesen eigentlich nebensächlichen Vier-Minuten-Slot im TV zu einem ekstatischen Live-Erlebnis zu machen. Kurz nach seinem einjährigen Todestag am 21. April erschien in der britischen Tageszeitung The Guardian ein lesenswerter Text, der nochmal herausarbeitet, welche Bedeutung Prince als Förderer von Frauen im männlich dominierten Pop- und Rockbusiness hatte. Er endet mit den Worten von Donna Grantis, jener Gitarristin, die in der Arsenio Hall Show neben Roger Nelson ein Solo performt: „I think the respect and support he showed us and other female musicians speaks volumes about his outlook on equality and sexism.”

Prince hatte zu seinen Lebzeiten einen feinen Sinn für künstlerische Talente – unzählige tolle Musiker spielten in den Formationen, die er jeweils für seine Konzerttourneen zusammenstellte. Dazu gehörte auch mal der aus Kanada stammende und in New York lebende Saxophonspieler und Komponist Ben Wedel. Wedel selbst ist ein äußerst kooperativer Typ. Dies demonstriert er mit seinem Projekt The Seasons. Angeregt durch ein Set von 12 Pianostücken, das Tschaikowsky 1876 komponiert hatte, um die einzelnen Monate des Jahres zu würdigen, stellte Wedel 2015 alle vier Wochen ein Video auf seine Homepage, das ihn bei einer Session mit einer/m befreundeten MusikerIn zeigt. Gespielt wird ein Duett, mit dem Wedel entweder Bezug auf Tschaikowskys Kompositionen oder den entsprechenden Monat der Veröffentlichung nimmt. Der Saxophonist will seine Stücke aber vor allem als Verneigung vor seinen Mitmusikern verstanden wissen, im Prozess ihres Schreibens habe er, so Wedel, auch die Eigenheiten der KollegInnen aufgegriffen. Ein Leser möchte das gesamte Projekt The Seasons gewürdigt sehen. Als repräsentativen Clip hat eareyeam sich aber den vom April ausgesucht. In ihm spielt Wedel mit dem tollen Eric Harland, der zu den besten Jazz-Schlagzeugern der Gegenwart gerechnet werden kann und im Nebenberuf übrigens Pfarrer ist.

Das folgende Video gibt’s schon seit fast fünf Jahren auf Youtube zu sehen, aber gerade ist es mal wieder hochaktuell. Denn die Musikerin Bishi fragt in ihrem Song Albion Voice nach den stets umkämpften Kriterien, die die Zugehörigkeit einer/s Einzelnen zu einem Nationalstaat definieren. In schönstem Oxford-Englisch singt sie davon, dass sie zwar eine indische Haut hat – aber auch ein englisches Herz. Dabei bewegt sie sich in dem von Matthew Hardern gedrehten Clip in Kostümen und vor einer Landschaft, die jeden Brexiteer zum schieren Verzücken bringen müsste: das reinste, rurale Klischee-Britannien plus blümeranter Kaleidoskop-Effekte. Auch die orchestrale Musik passt da ins Bild, würde Bishi sie nur nicht mit ihrem Sitar-Spiel „verunreinigen“. Ein ziemlich kluger Kommentar auf die Wiederkehr des arroganten Imperiums. Das Video ist übrigens auch eine Entdeckung der Musikplattform Norient, die man für ihre Pionierarbeit nicht genug loben kann und die Bishis Performance gerne als ein besonders exemplarisches Beispiel für hybride Post-World-Music-Produktionen anführt.

Massive Attack und Young Fathers: das ist schon eine unschlagbare Mischung. Diese Kollaboration für den Track Voodoo In My Blood hat dazu von Regisseur Ringan Ledwidge auch noch ein sehr abgefahrenes Video verpasst bekommen. Eins, von dem man eigentlich annimmt, dass es von der Fachkritik unter die besten seines Jahrgangs gewählt werden würde. Aber weder der Rolling Stone noch Pitchfork haben den Clip in ihrer Bestenliste 2016 aufgeführt. In ihm mimt die britische Schauspielerin Rosamund Pike eine Frau, die schon leicht verunsichert in eine menschenleere Unterführung hineingeht, wo sie sich dann einer geheimnisvollen, schwebenden Kugel gegenübersieht. Ein Stachel fährt aus dem Objekt, versetzt der Frau einen Stich mitten in den Augapfel und macht sie so zu einer gefügigen Marionette, die allen Bewegungen der Kugel folgt. Wirklich sehr, sehr weird – Voodoo-Tanz im J.-G.-Ballard-Ambiente. Allein Pike hätte für ihre Performance schon eine Auszeichnung verdient.

2016 wurde zu einem Jahr, in dem insbesondere in Europa das Thema Migration den politischen Diskurs fast vollständig beherrscht hat. Dementsprechend beschäftigten sich auch zahlreiche Kulturschaffende mit den Flucht- und Wanderbewegungen der jüngsten Zeit. Einer der filmischen Versuche, die Menschen, die unterwegs sind, zu porträtieren und ihnen eine Stimme zu geben, steht nun auch auf der Lieblingsvideoliste eines Lesers. Der US-amerikanische Regisseur und Fotograf Matthew K. Firpo hat den Kurzfilm Human Stories from the Refugee Crisis gedreht; gedacht war der als Teil eines größeren Multimedia-Projekts von Firpos eigener, in New York und London ansässigen Kreativfirma Magna Charta, die kommerziellen wie nicht-gewerblichen Kunden audiovisuelle Auftritte bastelt. Das Magna-Charta-Team erklärt auf der Webseite des Unternehmens, dass sein Projekt auf dem Wunsch beruht, die Problematisierung der Ankunft der vielen Flüchtenden an den Küsten Europas mittels Personalisierung zu durchbrechen. Im Januar 2016 interviewten Firpo und seine MitstreiterInnen in Griechenland vor allem SyrerInnen, die gerade die Fahrt über die Ägäis hinter sich gebracht hatten. Die Schilderungen der Interviewten sind berührend. Leider werden sie ein wenig überlagert von der allzu sichtbaren Anstrengung des Filmemachers, ein ästhetisch möglichst anspruchsvolles Ergebnis abzuliefern. Die Musik ist eindeutig zu suggestiv und das Multimedia-Projekt ist bisher wohl auch nicht über diesen einen Film hinausgekommen. Wäre ja mal interessant zu erfahren, warum das so ist.

REFUGE | Human stories from the refugee crisis from Magna Carta on Vimeo.

Nein, hier schmachten nicht die Gallagher-Brüder eine lateinamerikanische Schönheit an. La Chica ist der Name jener Künstlerin, die im folgenden Video zu sehen ist, während sie eine Oase besingt. Marion Castera, die Regisseurin des Clips, hat sich der Fertigkeiten des belgisch-portugiesischen Filmemachers und Skulpteurs Kelzang Ravach aka Ma-Ke bedient, der La Chicas Kopf und Gesicht einer ziemlich gründlichen Dekonstruktion durch den Einsatz diverser Animationstechniken unterzog. Der Griff in die Trickkiste korrespondiert auch ganz gut mit dem elegischen Stück, das ähnlich wie das Konterfei der Musikerin immer wieder in einzelne Fragmente zerfällt. La Chica – hinter dem Namen verbirgt sich Sophie Fustec, eine Franco-Venezolanerin – hat in Oasis Klaviermusik-Sentenzen von Erik Satie, Claude Debussy und Camille Saint-Saëns mit digitalisierten Latino-Sounds vermischt. Und nebenbei bemerkt: Experimentellere Elektronika und spanische Lyrics können wirklich eine aparte Kombination abgeben, das haben auch schon Musikacts wie Helado Negro und natürlich Nicolas Jaar bewiesen.

In den Jahrescharts vieler Musikfeuilletons befindet sich Solange Knowles mit ihrem Album A Seat at the Table an der Spitze. Deswegen ist es wenig überraschend, dass sie auch im eareyeam-LeserInnen-Poll 2016 auftaucht – mit dem Video zu ihrem Song Cranes in The Sky. Frau Knowles höchstpersönlich hat die Regie geführt, zusammen mit Alan Ferguson, mit dem sie seit 2014 verheiratet ist. In dem Clip bewegt sie sich in geschmackvollem Outfit vor ausgesuchter Kulisse und ist umgeben von Sistas, die ebensolche Grazien sind wie Solange selbst. Im Großen und Ganzen sind die Audiovisuals eine Feier schwarzer Schönheit, sie stehen aber in einem starken Kontrast zu den Lyrics von Cranes in The Sky, in denen Solange beschreibt, wie sie in der Vergangenheit versucht hat, mit Konsum oder Arbeitswut jene Schmerzen zu betäuben, die ihr als schwarze Frau in den USA durch Ablehnung und Feindseligkeit zugefügt worden sind. Der Glamour funktioniert also als ausgezeichneter Träger für eine Botschaft, die nichts beschönigen möchte und dementsprechend ist Cranes in the Sky auch die Bitter Sweet Symphony des Jahres 2016.

Ha, da hat’s doch ein Video aus dem eareyeam-Adventskalender 2016 in den LeserInnen-Poll geschafft. Es ist das zu A Woch‘ vor Weihnachten von Karin Rabhansl, einer Musikerin aus Niederbayern. In dem Clip wird etwas überspitzt nachgestellt, was Rabhansl so vor, während oder nach einem ihrer ungezählten Auftritte in den Gasthöfen und Kneipen ihrer Heimatregion tatsächlich auch passiert sein mag. Von ihr stammt nämlich die Idee zu dem Video, während Stefan Gnad die Realisierung übernahm. Das Schöne an dem Clip ist, dass er, trotz aller Sticheleien, das ländliche Setting nicht vorführt oder von oben herab betrachtet. Rabhansl begreift sich selbst glaubhaft als Teil des Wirtshausuniversums, das sich hier vor der Kamera entfaltet und zwischen Verrücktheit und Bodenständigkeit changiert. Leider hat das Video bisher nicht die 10.000-Klicks-Marke erreicht und Rabhansls Abgesang auf das Glück zu Zweit passt auch nicht so recht zu den gerade wabernden Frühlingsgefühlen. Aber die nächste Adventszeit kommt so sicher wie das Amen in der Kirche und dann wird A Woch‘ vor Weihnachten hoffentlich doch noch mal zur ernsthaften Konkurrenz für Whams Last Christmas werden.

Und auch der letztjährige Japan-Schwerpunkt von eareyeam hat auf die Lieblingsvideoauswahl der LeserInnen abgefärbt: Den wirklich sehr schrägen Clip zu Suiyōbi no Campanellas Track Jeanne D‘Arc will eine Leserin hier gewürdigt sehen. Das seit 2011 bestehende Projekt der beiden Musikproduzenten Dir.F und Kenmochi, die die Sängerin KOM_I als Frontfrau für die Bühne angeheuert haben, wurde in eben jenem Japan-Schwerpunkt schon erschöpfend vorgestellt. Außerdem kam Suiyōbi no Campanella auch noch mal im Adventskalender 2016 vor, mit dem Video zu カメハメハ大王/Kamehameha the Great. Erneut soll hier betont werden, dass Suiyōbi no Campanella sich insofern vom Mainstream des J-Pop mit seinen üblichen „female idols“ abhebt, als KOM_I auf der Bühne und in den Videos besonders stark auf Komik setzt. Und der Clip, in dem sie es mit ihren Grimassen und ihrem weirden Verhalten zur Meisterschaft bringt, ist eben jener, den Regisseur Tadashi Watanabe für den Titel Jeanne d‘Arc produziert hat. KOM_I gibt darin eine Stewardess, die, per Animation mehrfach reproduziert und wie ein Geist immer wieder im Rhythmus der Beats auf- und abtauchend, die Sitzreihen einer Passagiermaschine in Beschlag nimmt. Großartig, wie sie dabei herumalbert und das Gesicht verzieht. Einen Langstreckenflug ins Land der aufgehenden Sonne würde man allerdings mit einer solchen Besatzung nur schwerlich unbeschadet überstehen.

Auch noch: Motörhead: Killed By Death / Dj Shadow feat Run the Jewels: Nobody Speak / PJ Harvey: The Community of Hope / Vince Staples: Senorita / Young Fathers: Shame / Jain: Makeba / Aparato: M.A.M.O.N. / A Tribe Called Quest: We The People Lyric Video / Daughters of the Dragon: Kaleidoscope at Summer Dance Forever / Clipping: Shooter / Neo Magazin Royale: Frühling für Frauke / Neo Magazin Royale: Laugengebäck / Beginner: Ahnma / Beginner: Es war einmal / Selah Sue Reason: On the Road – Zürich